Archiv der Kategorie: Bildnerisches Gestalten

Up-Cycling

Zur Erinnerung

Am kommenden Samstag

21. Mai 2016

findet beim Volksbildungswerk Nordenstadt-Delkenheim in Nordenstadt mein aktuelles Seminar statt:

Up-Cycling

 

 

IMG_9877 kl

Für Großeltern und Urgroßeltern war es noch völlig selbstverständlich nichts wegzuwerfen, was noch anderweitig verwendet werden konnte. Seit den 1970er Jahren gibt es dafür den Begriff des „Re-Cyclings“: wieder in den Kreislauf integrieren. Modernes Recycling geht oft einher mit einer qualitativen Abwertung („Down-Cycling“) des entsprechenden Rohstoffs, insbesondere bei Kunststoffen ist dies der Fall. „Up-Cycling“ hingegen bedeutet das Aufwerten von Abfallprodukten, beim Überführen in hochwertigere Produkte. Der Kurs möchte anregen die kreative Komponente in alltäglichen so genannten Abfallprodukten zu entdecken und nützliche und künstlerische Gegenstände daraus herzustellen.

Themenschwerpunkt: Plastiktüten.

Bitte mitbringen:

Plastiktüten aller Art und Beschaffenheit, mehrere Lagen Backpapier, Heißkleber oder für Kunststoffe geeignete Kleber, Schere, Wäscheklammern, Bügeleisen, altes großes Badehandtuch oder Bettlaken mehrmals gefaltet als Bügelunterlage.

21.05.2016

09:00 – 17:00 Uhr

€ 45

Volksbildungswerk Nordenstadt-Erbenheim-Delkenheim

vbw, Haus der Vereine,  Schulungsraum 1,  Turmstr. 11

http://www.vbw-wiesbaden-ost.de/index.php?id=92&kathaupt=11&knr=161-44016N&kursname=Up-Cycling+5-9+Tln

 

Wallis Islandpferdehof

Der Geruch war mir vertraut. Er weckte Erinnerungen an große Töpfe mit Pflaumenmus und frisch gebackenem Vollkornbrot. Bereits beim Überqueren der Schwelle des schönen alten niedersächsischen Bauernhauses wurde ich freundlich empfangen von einer heimeligen Atmosphäre, die mich überraschte. Der Duft von Holzfeuer hing in der Luft.

In der Nacht zu Allerheiligen, Samhain oder Halloween – die gegenwärtig populäre angloamerikanische Version dieses Jahreskreisfestes – beginnt die dunkle und kalte Zeit des Jahres. Wenn draußen die ersten anhaltenden Nebel ziehen, die kalte Feuchtigkeit in alle Poren kriecht, dann wird wieder spürbar, warum der Herd als der Mittelpunkt des Hauses und der Familie seit Menschengedenken seine heilige Bedeutung hat. Die Feuerstelle ist in allen Kulturen beseelt von Göttinnen, Schutzheiligen oder sonstigen transzendenten und mythischen Gestalten. Am heimischen Herd ist traditionell die Hausmacht der Frauen lokalisiert, den Hüterinnen des Herdfeuers und Beschützerinnen der Geschöpfe, die auf dem Anwesen leben und weben.

Hier in Fürstenau auf dem Islandpferdehof von Waltraud (Walli) Theismann ist der Holzherd in der Mitte der Küche nicht nur aussagekräftiges Symbol für ihr Wirken, sondern auch lebendiges Zentrum. Auf dem schönen, alten, emaillierten Eisenherd mit durchgängiger Eisenherdplatte und einer Feuerstelle mit herausnehmbaren Ringen kann direkt über dem Feuer gekocht werden. Verchromte Ränder an den Ofentürchen und dem Backofen, die umlaufende polierte Metallstange, ein auffallender, glänzender Wasserbehälter – das Wasserschiff zeichnen diesen Herd als besonderes Schmuckstück aus.

Er steht aber nicht nur zur Dekoration in der auch modernen Küche, sondern hier werden die Früchte des Jahres zu wunderbaren Marmeladen verarbeitet. Blaubeermarmelade, die Beeren in den angrenzenden Wäldern gepflückt – mein absoluter Favorit!

Über der Sitzbank hinter dem schweren Holztisch hängen an der Wand Tellerregale, in denen die irdenen Suppenteller aufgereiht stecken, damit der poröse Scherben nach dem Spülen austrocknen kann. Auf den rundum laufenden Regalbrettern stehen formschöne alte Tonkrüge dicht an dicht. In den unterschiedlichen Zimmern im Haus gibt es viele ausgefallene Naturholzschränke und -möbel. Den Wohnbereich nur als gemütlich zu bezeichnen, würde ihm nicht gerecht werden. Jedes Detail zeugt von der hingebungsvollen Liebe und Freude eines Ehepaares, das sich einen Traum erfüllte und sein Paradies gefunden hat.

Das Paradies auf Erden ist leider endlich und der Ehemann vor wenigen Jahren überraschend gestorben. Seitdem vermietet Walli Zimmer mit Frühstück an Feriengäste. In den traditionell freistehenden Ställen und Nebengebäuden der Bauernschaft am Hamberg gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten für vierbeinige Gäste: Pferde und Hunde sind willkommen.

Waltraud Theismann

Am Hamberg 22 ,

49584 Fürstenau

Tel.: 05901-4598

mobil: 0172-1595388

 http://wallis-islandpferdehof.de.tl/

Hier anschließend meine Eindrücke ausgedrückt in Aquarell.

 

 

Bei Walli 1, Aquarell 24 x 32cm
Bei Walli 1, Aquarell 24 x 32cm

 

 

Bei Walli 2, Aquarell 24 x 32 cm
Bei Walli 2, Aquarell 24 x 32 cm

 

 

 

Bei Walli 3, Aquarell 24 x 32 cm
Bei Walli 3, Aquarell 24 x 32 cm

 

 

Bei Interesse an den Bildern bitte über „Kontakt“ rückmelden.

„Zeit für die Insel“

Kurze Auszeiten können sehr konstruktiv sein.

Ergebnisse eines spontanen Wochenendes in Niedersachsen und Holland.

 

 

Impressionen Schiermonnikoog I_V2
Impressionen Schiermonnikoog I , Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog II_V2
Impressionen Schiermonnikoog II, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog III_V2
Impressionen Schiermonnikoog III, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog IV_V2
Impressionen Schiermonnikoog IV, Aquarell, Original 24 x 32 cm
Impressionen Schiermonnikoog V_V2
Impressionen Schiermonnikoog V, Aquarell, Original 24 x 32 cm

 

Bei weiterem Interesse an den Bildern bitte über „Kontakt“ rückmelden.

Meeting of Styles 2015 Mainz-Kastel – „Mind Above Matter“ Erste Eindrücke – Porträts

Es gibt eine neue Galerie auf meiner Homepage:

Erste Eindrücke (Porträts) vom diesjährigen internationalen Graffiti- Event „Meeting of Styles“ unter dem Thema „Mind above matter“.

Es läuft noch bis einschließlich heute, 14.06.2015.

Siehe auch:

Impuls[e] Ausstellung 2016

Nicht Shiva tanzt und es entsteht die Welt, nein der Wiener Kongress tanzte 1815 und wollte nach Waterloo und den napoleonischen Umbrüchen die Herrschaft der alten Monarchien wieder herstellen. „Rheinhessen“ wurde gegründet und unterstand dem Großherzogtum Hessen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rheinhessen von Hessen getrennt analog zu den Besatzungszonen und als Regierungsbezirk in die neu gestaltete Verwaltungseinheit „Rheinland-Pfalz“ integriert.

Sagte ich von Hessen getrennt? Nein! Einige widerspenstige Ansiedlungen haben sich dem widersetzt. Die rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz: Amöneburg, Kastel, Kostheim, zählen zu Rheinhessen, obwohl gegenwärtig unter hessischer Verwaltung.

200 Jahre Rheinhessen also sollen nächstes Jahr jubiliert werden.

Dies ist der Anlass, dass das Moto der Ausstellung der Künstlergruppe Impuls[e] lautet:

Rheinhessische Impuls(e)

Die Impuls[e] eröffnen nun schon traditionell die Ausstellungssaison in der Galerie im Burggrafiat in Alzey.

Als überzeugte Wahlmainzerin bin ich seit einigen Jahren auf der „ebschen“ Seite gelandet. Man spöttelt hier gerne, welches die schöne, die richtige, die bessere Seite von Mainz ist, die links oder die rechts des Rheins, je nachdem von welcher Seite aus man es betrachtet, wechseln die Meinungen.

Auf alle Fälle ist die rechte, die romantischere Seite und der Natur ein ganzes Stück näher. Schön sind aber beide Seiten mit ihren unterschiedlichen Charakteren.

Was liegt für mich also näher als das Thema „Rhein-hessisch“ wörtlich zu nehmen und den Rhein von der hessischen Seite her zu betrachten.

Die Arbeiten haben begonnen.

 

Bildnerisches Gestalten

http://wp.me/P4PtCe-1u

18.01.2016      Rheinhessische Impuls(e)
Galerie im Burggraphiat, 55232 Alzey, Schlossgasse
Vernissage:     16.01.16, 18:00 Uhr
Finnisage:       14.02.16, 15:00 - 17:00 Uhr
http://www.alzey.de/de/kultur/galerie_im_burggrafiat/galerie.php